Saisonstart am Kamp 2011

Was würde die neue Guiding-Saison 2011 bringen? -  war ein Gedanken, der mir besonders vor dem 1. Juni immer wieder durch den Kopf ging. Kann ich an die hervorragende Saison 2010 anschließen, Fragen über Fragen. Die Voraussetzungen für einen guten Start waren meiner Erfahrung nach ziemlich gut. Der Pegel der Ottensteiner Staustufe lag gut eineinhalb Meter unter Vollstau, das heißt die strukturbezogenen Räuber müssen sich zum Teil anders verteilt haben als in der vorrangegangenen Saison. Für mich als Guide also eine komplett andere Ausgangssituation, aufgrund meiner Erfahrung weiß ich aber wie ich mich und meine Gäste auf diese Umstände einstellen muss.

Kurz - wir legten einen fulminanten Start hin, Zander und Hecht gingen in den ersten Tagen ganz nach Lehrbuch beim Vertikalangeln bis in 18m Tiefe, beim Faulenzen in Ufernähe (Flachwasser sowie Steilhänge), beim Schleppen im Freiwasser sowie mit kleinen Wobblern knapp unter der Wasseroberfläche an die Haken. Erfreulich auch die Größe der Fische, Zander bis knapp über 70cm sowie Hechte bis 90cm waren schon dabei, ein schwerer Zander schlitzte mir selbst im Drill aus.

Zum Erfolg beigetragen haben auch die Früchte aus der Zusammenarbeit verschiedener anderer Spezialisten aus der Raubfisch-Szene.
Beispielsweise wählte ich aus dem neuen Kauli-Sortiment von Jörg Strehlow (www.der-angler.de) für den Kampstausee geeignete Farben. Je nach Lichtintensität und Tageszeit haben vier verschiedene Dekore meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Selbst Einsteiger waren nach kurzer Einweisung mit diesen Ködern erfolgreich!

Die „Kamp-Kaulis“ sind sowohl zum Faulenzen wie auch zum Vertikalangeln bestens geeignet, erhältlich im Stauseefischer-Shop, passend dazu auch die „Zandergleiter“ in 10/15/20g.

it diesem Saisonstart kann man absolut zufrieden sein, es wird noch über viele Highlights zu berichten geben, da bin ich mir ganz sicher.